Kein Aushängeschild – ungepflegte Isar-Böschung in Bogenhausen stinkt und nervt
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STADTRATSANFRAGE, 21. März 2012
An der in Fließrichtung rechten Isar-Uferböschung, etwa im Bereich zwischen Max-Joseph-Brücke und Isarwehr Oberföhring, erweckt die unmittelbare Uferzone der Isar einen verwahrlosten, ungepflegten Eindruck: umgestürzte Bäume und angetriebenes Holz verwittern dort ungestört, was gerade bei warmem Wetter optimale Lebensbedingungen für Ungeziefer und Schädlinge schafft. Die Geruchsbelästigung durch vermoderndes Holz und Brackwasser ist mitunter erheblich. – Der Zustand der unmittelbaren Uferzone, die streckenweise von einem Saumpfad durchzogen ist, steht in deutlichem Kontrast zum etwas oberhalb entlangführenden Rad- und Fußgängerweg, der zu jeder Jahreszeit gut instandgehalten wird. Hier stellen sich Fragen.
Ich frage den Oberbürgermeister:
1. Was steht der regulären Instandhaltung des genannten Uferabschnitts (mit Abtransport angetriebenen Holzes und umgestürzter Bäume) eventuell entgegen (z.B. Biotoppflege o.ä.)?
2. Nach welchen Grundsätzen verfährt die Landschaftspflege a) im genannten Böschungsabschnitt der Isar, b) allgemein, insbesondere was die Beseitigung von Altholz und Treibgut angeht?
3. Inwieweit ist ggf. mit einer gründlichen Sanierung und Säuberung des genannten Böschungsabschnitts zu rechnen? Wann?

Karl Richter
Stadtrat
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