„Wir sind bestürzt und beschämt…“

Wir auch – über noch mehr Sühnekult in München / BIA ist dagegen

Die Morde des vorgeblichen „NSU“-Terrornetzwerkes kamen für die etablierten Parteien, die für eine beispiellose Verschleuderung deutscher Steuergelder und für die tagtägliche Benachteiligung einheimischer Bürgerinnen und Bürger gegenüber Zugewanderten verantwortlich sind, wie gerufen. Dank der „NSU-Morde“ – oder was auch immer dahintersteckt – läßt sich im Angesicht des bevorstehenden Euro-Bankrotts bequem jede EU- und zuwanderungskritische Opposition diffamieren.

Auch der Münchner SPD-Oberbürgermeister Christian Ude ist auf diesen Trichter gekommen. Zusammen mit den Oberhäuptern von sechs anderen deutschen Städten, in denen zwischen 2000 und 2007 Ausländer von der angeblichen „NSU“-Terrorzelle ermordet wurden, verpflichtete sich Ude jetzt, „Gedenkorte“ zur Erinnerung an die Mordopfer einzurichten. So sollen Gedenktafeln aufgestellt sowie Plätze und Straßen umbenannt werden.

Die BIA hält von dem offiziösen Betroffenheits-Spektakel nichts und reichte deshalb gestern unverzüglich einen Antrag in den Geschäftsgang des Rathauses ein, in dem sie fordert, daß die bayerische Landeshauptstadt keinerlei „NSU“-Erinnerungsstätten einrichten möge (StR-Antrag Nr. 08-14 / A 03234: „Bitte nicht noch mehr Geßlerhüte – keine ´NSU-Gedenkorte´ in München!“). Denn, heißt es in der Begründung: „Es sollte (…) nicht verdrängt werden, daß im gleichen Zeitraum, in dem das angebliche Zwickauer ´Terror-Trio´ neun Ausländer ermordete, ein Vielfaches dieser Zahl an Deutschen von Ausländern in Deutschland ermordet wurde, darunter Polizisten, Zollbeamte, aber auch Hausfrauen, Familienväter, Taxifahrer (…).“

Soviel Augenmaß ist dem rot-grün-schwullesbischen Münchner Empörungskollektiv freilich völlig fremd.

In einer weiteren Stadtrats-Anfrage erkundigte sich die BIA heute außerdem danach, wer OB Ude eigentlich ermächtigt hat, im Namen der bayerischen Landeshauptstadt die fragliche Städte-Erklärung („Wir sind bestürzt und beschämt…“) abzugeben.

3 Kommentare zu “„Wir sind bestürzt und beschämt…“”

  1. Siggi Sommer Says:

    Vielleicht gibts ja demnächst Erinnerungsmärsche für die Opfer, jeweils am 27.01. Und wer nicht daran teilnimmt oder die Gedenkstätte mit einem Gruß passiert bekommt drastische Strafen auferlegt bis hin zum Gefängnisaufenthalt. Langsam bekommt man wieder Angst in diesem Land!

  2. Theodore N. Kaufman Says:

    Hier kann sich Herr Ude abschauen, was München noch an wertvoller Bereicherung fehlt:

    http://www.youtube.com/watch?v=tfdGhuRIRao

    Wie der Bericht schon aussagt: Umsonst gibts das für den Steuerzahler nicht!

  3. aktueller Fall von vielen Says:

    Die Herzlichkeit der wertvollen Bereicherung mal wieder online (Münchner Merkur) nicht kommentierbar, Zitat:

    “Fürstenfeldbruck – Offenbar ist eine 32-jährige Fürstenfeldbruckerin am Freitag kurz vor Mitternacht im Bahnhof Buchenau brutal zusammengeschlagen worden. … Nach ihren Angaben befand sie sich am Freitag gegen 22.45 Uhr in der Unterführung am Buchenauer Bahnhof. Dort fielen ihr zwei junge Männer auf, die zwei Mädchen belästigten. Als sie sich einmischte, schlug die Aggression der Männer auf sie um. Einer hielt sie am Arm fest, während der andere ihr mit der Faust mehrmals gezielt ins Gesicht schlug. Die couragierte Frau erlitt dadurch Hämatome und Kratzspuren im Gesicht und Halsbereich. Bei den Tätern soll es sich um zwei türkischstämmige junge Männer im Alter von etwa 20 Jahren gehandelt haben. …”

    Tja, falsche Seite, gute Frau! Die Etablierten sagen Ihnen doch die ganze Zeit, für wen Sie Courage zeigen dürfen – und wo sie sich besser raus halten?

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