Der radikale Islam, Salafisten und die BRD
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In letzter Zeit ist eine Gruppe radikaler Moslems in den Fokus der Systemmedien gerückt: Sie nennen sich Salafisten, warnen jeden „Ungläubigen“ davor, in die Hölle zu kommen, und verteilen kostenlos Korane in Fußgängerzonen. Doch welche Gefahr geht wirklich von den radikalen Mohammed-Anhängern aus, und welche Rolle spielen sie im Kampf um Deutschlands Überleben?
Wer will, kann sich kostenlos ein Exemplar des Korans bestellen. So zumindest wirbt die Aktion „Lies!“ auf der Netzseite www.hausdesqurans.de. Und tatsächlich, wer seinen Namen, Email-Adresse und Anschrift gleich auf der Startseite ausfüllt, bekommt einige Tage später das heilige Buch der Moslems in deutscher Sprache kostenfrei und unverbindlich zugesandt. Zumindest war das vor ein paar Wochen noch so, denn mittlerweile soll die Nachfrage derart groß geworden sein, daß das „Haus des Qurans“ kaum mit dem Versand nachkommt. Dabei lesen nur böse Zungen auf dem Werbebanner der muslimischen Missionare mit dem Koran im Hintergrund und den großen Lettern im Vordergrund „Lies!“ den Plural des englischen „Lie.“
Szenenwechsel: Mönchengladbach, Fußgängerzone am 4. Mai 2012. Salafisten, so nennt sich eine Strömung fundamentalistischer Moslems mit ca. 4000 Anhängern in Deutschland, verteilen kostenfrei frisch gedruckte Exemplare des Korans an Passanten.
Köln, Großmoschee am 9. Mai 2012. 30 Anhänger der islamfeindlichen Partei ProNRW heben Karikaturen des Propheten Mohammed in die Höhe. Bei einer ähnlichen Aktion in Solingen attackierten ultraorthodoxe Allah-Jünger ProNRW-Aktivisten, bewarfen die Polizei mit Steinen und stachen zwei Beamte mit Messern nieder.
Eines wird an diesen Meldungen anschaulich: Der Islam ist auf dem Vormarsch. Zwischen drei und vier Millionen „Gläubige“ leben innerhalb der Grenzen der Bundesrepublik. Tendenz exponentiell steigend; einerseits natürlich durch die Gebärfreudigkeit und Zuwanderung türkischer, arabischer, iranischer etc. Familien, andererseits durch Missionierungsarbeit von Gruppen wie den Salafisten an deutschen Atheisten oder Christen. Das ist Fakt. Und das schmeckt manchen gar nicht.
ProNRW sieht den Islam als frauenfeindlichen, intoleranten Kult
Da wären zunächst einmal die Leute von ProNRW oder www.pi-news.de (Deutschlands größter islamfeindlicher Netzseite) zu nennen. Sie sehen im Islam einen intoleranten Kult, der unsere westlichen Werte wie „Demokratie“ oder „Weltoffenheit“ gefährdet und Frauen in Kopftücher verschleiert.
Tatsächlich ist der Islam von Haus aus eine anti-materialistische Ideologie, das heißt zumindest eine nicht linke Weltanschauung. Teil dieser praktizierten Religion ist das differenzierte Weltbild zwischen Mann und Frau. Die Linke nennt dies „Sexismus“. Mann und Frau nehmen in der islamischen Welt verschiedene Rollen wahr. So darf etwa der Mann zur Züchtigung seine Frau schlagen, wenn auch nur unter genau festgelegten, strengen Vorschriften, und die Frau hat ihre Reize zu verdecken, etwa in Form eines Kopftuches oder der Ganzkörper-Verschleierung, der Burka.
Das islamische Frauenbild ist dabei nicht identisch mit der abendländischen Sicht auf das Weibliche. Dem europäischen Frauenbild liegt die Vorstellung der indogermanischen Urväter zu Grunde, die in der Frau nicht die Sklavin am Herd sahen, sondern die selbstbewußte Gefährtin an der Seite des Mannes. Dieses dem europäischen Geist zutiefst eigene Bild findet sich wieder in den heiligen Nornen der Germanen, dem frauenhuldigenden Minnegesangs des Mittelalters und zieht sich durch bis zum Mutterverdienstkreuz im 20. Jahrhundert.
Die Vorstellung im traditionellen Europa geht dabei allerdings nie von einer Gleichberechtigung von Mann und Frau aus. Die Frage der Gleichheit stellt sich hierbei gar nicht, nehmen die Geschlechter von Natur aus verschiedene Aufgaben wahr. Die Wertung eines höherwertigen Geschlechts, von welchem die Gleichheitsdogmatik ausgeht, findet nicht statt. Sowohl dem morgenländischen wie auch dem abendländischen Frauenbild aber steht das „Gendering“, also die Gleichmachung von Mann und Frau, wie sie in der Bundesrepublik üblich geworden ist, entgegen. Das Geschlecht als Diskriminierungsmittel muß nach dem links-neoliberalen Ideologie-Bündnis ganz von der Tagesordnung verschwinden. Alle gedanklichen und praktizierten Weltanschauungen, wie der Islam, sind dabei dem Ziel des Einheitsmenschen ohne Geschlecht, ohne Religion, ohne Vaterland im Weg.
Der Islam ist unvereinbar mit der linken Weltsicht
Und damit ist man bei der zweiten Gruppe angelangt, dem die Ausbreitung des Islams nicht paßt: den Emanzen, den 68ern, den Linken. Es ist nicht verwunderlich, wenn eine Alice Schwarzer, das Gesicht der deutschen Feministen, als Islamkritikerin auf die Tagesordnung tritt. 2010 hat sie ein Buch veröffentlicht, „Die große Verschleierung.“ Der Inhalt ist schon mit dem Titel klar: Der Islam, mindestens der fundamentale, gefährdet ihr Lebenswerk, die Emanzipierung der Frau. Das heißt nichts anderes als die totale Gleichmachung von Mann und Frau.
Alice Schwarzer ist dabei erstaunlicherweise relativ allein auf dem linken Weg der Bekämpfung des Islams. Die Grünen, die Kommunisten, die Antifa und die linken Systemmedien haben nach wie vor nur einen Feind vor Augen: Rechts. Ab und zu wird im „Spiegel“ noch gegen die katholische Kirche gehetzt, jetzt in Teilen auch gegen die Salafisten. Doch Links hat sich in seine eigene Argumentationskette verrannt, wonach sich die armen Zuwanderer als Unterdrückte, Diskriminierte darstellen und irgendwie schon deshalb gar nicht böse sein können.
Linke Ideologie zu Ende denken trauen sich bislang nur Vereinzelte, zumindest offen. Daß Religion für sich, ob nun radikal oder gemäßigt, ob Christentum oder Islam, dem linken Ungeist entgegensteht, wird höchstens in den inneren Zirkeln besetzter Anarcho-Häuser diskutiert, nicht aber mit Aufklebern oder Demonstrationen vor Kirchen und Moscheen zum Ausdruck gebracht. Am Ende würde man ja unter Umständen sogar mit den „Faschos“ von ProNRW gemeinsam gegen „Haßprediger“ der Salafisten demonstrieren.
Also entscheidet man sich lieber, gemeinsam mit den Grauen Wölfen, den nationalistischen Türken, gegen die Pro-Leute zu protestieren, wie beispielsweise 2009 in Köln geschehen. Eine groteske Situation: Die vermeidlich „rechte“ ProNRW praktiziert konsequent zu Ende gedachtes linkes Meinungsgut, wobei sich die Antifa nicht traut, das, was sie zu ideologisieren angefangen hat, zu beenden.
Der Islam gefährdet Israel und seine Machtlobby
Über die beiden Islamfeinde hinaus, die Pro-Leute, denen im übrigen auch der Freimaurer und Mörder Anders Breivik ideologisch zuzuordnen ist, und die Linken hat noch eine Gruppe Interesse daran, den radikalen Islam zu bändigen: Israel und seine Lobby in Deutschland. Israel ist umringt von Ländern, in denen der Islam mehr als nur Religion, sondern Politik ist. Derzeit steht natürlich aktuell der Iran im Fokus der israelischen Sicherheitspolitik. Aber auch im Nachbarland Ägypten tobt ein Machtkampf zwischen den islamistischen Moslem-Brüdern und den pro-westlichen Kräften. Die Ausbreitung des radikalen Islams würde sich auch hier gefährlich auf die Sicherheit des jüdischen Staates auswirken.
Und in diesem Kampf benötigt Israel „Verbündete“ in der westlichen Welt, natürlich auch in der BRD. Eine starke islamistische Lobby, die Macht in der Bundesrepublik direkt oder indirekt ausüben könnte, würde für Israel und die quasi wesensgleiche Ostküste der USA einen Destabilisierungsfaktor im sonst so zuverlässig hörigen Mitteleuropa darstellen. Damit disqualifizieren sich die Salafisten von selbst zu personae non gratae in der BRD-Gesellschaft.
Der Islam ist nicht das Problem!
Die ausführenden Lobbyisten und Marionetten werden, bewußt und unbewußt, Zug um Zug gegen den Islam zunächst in seiner radikalen Form, schließlich gegen bibeltreue Christen, irgendwann mit Gewißheit gegen jedermann mit Religion, Rasse oder Vaterland in Stellung gebracht. Denn der Einheitsmensch der Neuen Weltordnung ist erst dann Sklave, wenn er an nichts mehr glaubt und an nichts mehr gebunden ist, frei formbar wird und keinerlei geistige und ethnische Herkunft mehr hat. Das ist das Ziel.
Niemand, der sich zum Spielball der herrschenden Machtpolitik machen läßt, kann jemals dem Wohl des deutschen Volkes dienen. Wer sich gegen die Religionen aufhetzen läßt, verkennt den echten Feind. Es kann nicht entscheidend sein, welchen Kult oder welche Religion die Deutschen ausüben. Der deutsche Stamm der Friesen praktizierte bis ins 9. Jahrhundert hinein den heidnisch-germanischen Wotan-Kult. Andere deutsche Stämme zählten zu den Arianern, in wieder anderen deutschen Regionen herrschte der Katholizismus, in anderen später dann der Protestantismus. Ab dem 19. Jahrhundert traten verstärkt der Atheismus und der Agnostizismus unter den Deutschen auf. Das 20. Jahrhundert machte mit einer Renaissance des Heidnischen und mit vielen anderen Religionen und religionsähnlichen Glaubensbekenntnissen in weiten Teilen dem Christentums Konkurrenz. Fest steht jedoch, daß Deutscher Deutscher bleibt, unabhängig von seiner Religionszugehörigkeit.
Das Problem ist nicht der Islam, sondern die ethnische Überfremdung Deutschlands.






