Stadtmuseum zeigt historische Plakate

Politische Plakate aus den 20er und 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts sind derzeit im Münchner Stadtmuseum zu sehen. Unter dem dubiosen Titel „Typographie des Terrors“ versuchen die neoliberalen Propagandablätter Münchens die Ausstellung einseitig als Darstellung von „Nazi-Plakaten“ zu denunzieren. Aber trotz aller Mühe der Umerzieher geht von den Plakaten im Stadtmuseum eine gewisse Faszination aus. Denn damals gab es noch politische Botschaften, während heute die Politik zur Sache kapitalistischer Webeagenturen zu verkommen scheint.

„Arbeit, Freiheit, Brot!” lautete etwa eine Plakataussage der KPD. Oder: „Gegen Bürgerkrieg und Inflation” – das Plakat der Deutschen Volkspartei. Bevor die Unfähigkeit der Demokraten das Volk der Willkür des roten Terrors wieder auslieferte, die vielen Münchnern damals von den Spartakistenmorden des Jahres 1919 noch in guter Erinnerung war, schaffte die neue Regierung des 30. Januar 1933 wieder Ordnung und Arbeit. Die Plakate der späten 30er-Jahre zeigen immerhin eine breite politische Diskussion, die dem Volk in einer Serie von Abtimmungen zur Entscheidung vorgelegt wurde. Die Botschaft der „Volksgemeinschaft“ stand im Mittelpunkt der politischen Propaganda der NSDAP: Arbeit und Wohnungsbau, Förderung der Familie, Rettung des Bauerstandes, soziale Errungenschaften für die Arbeiterschaft und Rückbesinnung auf die Werte deutscher Kultur. Ein inspirierender Kontrast zum heutigen Sozialabbau und zum allgemeinen Niedergang des Gemeinschaftsgeistes in der BRD. Daher sehr zu empfehlen!

Die Ausstellung im Stadtmuseum, St.-Jakobs-Platz 1, ist noch bis 11. November, jeweils Dienstag bis Sonntag 11-18 Uhr zu sehen. Der Eintritt kostet 6 Euro, ermäßigt 3 Euro.

2 Kommentare zu “Stadtmuseum zeigt historische Plakate”

  1. Oktoberfest Says:

    Das sollte doch Musik für Griechenlandfreund Christian Ude sein:

    Kaum sind erneut 4 bis 5 Milliarden Euro Alimentierung geflossen (denn ans Zurückzahlen denkt ja wohl niemand ernsthaft) , das wäre dann zwei Mal der zweite S-Bahn-Tunnel in München, schon lobt der Parteichef Nikas Michaloliakos der 7% starken Chryssi Avgi Hitler und die Nazis über den Klee! (vgl. Focus-Online, Sonntag, 13.05.2012, 14:20 : “Griechischer Parteichef lobt Adolf Hitler”):

    Den sollte sich doch Kerner mal einladen, am besten mit Christian Ude, Joachim Herrmann, Claudia Roth, Senta Berger, Udo Jürgens (“Griechischer Wein”), Michel Friedman oder so. Und dass dann ja keiner sich ausländerfeindlich in der Sendung äußern würde!

    Man konnte auch mal lesen, dass ja damals nicht nur ein ganzes Autobahnnetz in 5 Jahren gebaut wurde, sondern auch ca. 2 Millionen Einfamilienhäuschen (Hinweise wurden in etablierten Foren stets gelöscht, das darf scheinbar keiner wissen in der gängigen Geschichtsgängelung.). Davon können die Deutschen von heute nur träumen, während die von ihnen Alimentierten Europas zuhauf in Eigenheimen sitzen:

    Der Zahlungsweltmeister hat die niedrigste Eigenheimquote von allen in der EU!

    Und dabei sollte die EU für gleiche Lebensbedingungen sorgen !!!

  2. Dokumentationszentrum Says:

    Mal ein historisches Foto:

    http://de.metapedia.org/m/images/8/82/Bildf%C3%A4lschung_Spiegel_aus_JF_5.2.2010.jpg

    “Der Spiegel” (rotgrünlinks) steht für den umrahmten Ausschnitt. Die “Neue Freiheit” etwa, steht immerhin für das ganze Foto. Einmal ist es Gräueltat, einmal ist es Schutz von Frau und Kind durch Zurückschießen in die Richtung, vor welcher die anderen Personen offensichtlich in Deckung gehen. Wer ist nun glaubwürdiger?

    Ein weiteres Beispiel für: Wir wissen doch, was hier gespielt wird!

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