Ehrensache

BIA-Stadtrat Karl Richter als Versammlungsleiter bei der Münchner Pegida

Geste des Schulterschlusses: das Münchner Kreisverwaltungsreferat versucht der islamkritischen Bürgerbewegung Pegida Steine in den Weg zu legen und hat kürzlich verfügt, daß der Münchner Pegida-Chef Heinz Meyer nicht mehr als Versammlungsleiter akzeptabel ist – bis Ende des kommenden Jahres. Meyer werden diverse Verstöße zur Last gelegt.

Auf der Suche nach einem Ersatzmann wandte sich die Münchner Pegida unlängst an BIA-Stadtrat Karl Richter, der sofort zusagte und gestern einsprang. Der einzige oppositionelle Stadtrat im Münchner Rathaus legte nach der obligaten Bekanntgabe der behördlichen Auflagen die Hintergründe der Rochade kurz vor den rund 100 Versammlungsteilnehmern dar und unterstrich die Selbstverständlichkeit, als gewählter Volksvertreter bei Pegida in die Bresche zu springen. Es sei eine Schande, daß von 80 Münchner Stadträten nur ein einziger bereit sei, als Vertreter der Münchner Stadtpolitik bei der islamkritischen Bürgerbewegung Gesicht zu zeigen.

Im weiteren Verlauf der Kundgebung ergriff mit dem bayerischen Landeschef der Partei „Die Rechte“, Philipp Hasselbach, ein weiterer Vertreter des patriotischen Spektrums das Wort und mahnte angesichts der heftiger werdenden Verdrängungs- und Verteilungskämpfe im Land zur Geschlossenheit des inländerfreundlichen Lagers.

Pegida-Chef Heinz Meyer wiederum kommentierte in bewährter Weise das aktuelle Geschehen, um die Versammlungsteilnehmer zuguterletzt in eine zweiwöchige Pegida-Weihnachtspause zu verabschieden. Im Rahmen der ersten Kundgebung im neuen Jahr, die am Montag, 09.01.2017 stattfindet, wird dann auch wieder BIA-Stadtrat Karl Richter über Aktuelles aus dem Münchner Rathaus berichten.

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