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Auch in München: „Rechte“ Gewalt ist ein Phantom PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 17. Mai 2009 um 17:51 Uhr
Entlarvende Zahlen aus dem Kreisverwaltungsreferat auf eine Anfrage von BIA-Stadtrat Richter

Jetzt ist es amtlich: auch in München geht politisch motivierte Gewaltkriminalität zum weitaus überwiegenden Teil vom linken Spektrum aus. Das ergab jetzt die Antwort des Münchner Kreisverwaltungsreferenten Dr. Wilfried Blume-Beyerle auf eine Anfrage von BIA-Stadtrat Karl Richter, die dieser unter der Überschrift „Angriffe extremistischer Gewalttäter auf Münchner Polizisten“ am 19. Februar 2009 in den Geschäftsgang des Rathauses eingebracht hatte. Auf Richters Frage nach der Zahl politisch motivierter Übergriffe auf Münchner Polizeibeamte allein im Jahr 2008 heißt es in der Antwort aus dem Kreisverwaltungsreferat wörtlich:

„Für das Jahr 2008 konnten 44 politisch motivierte Gewaltdelikte zum Nachteil von Polizeibeamten festgestellt werden. (...) 43 Delikte waren der politisch motivierten Gewaltkriminalität – links – zuzuordnen, und 1 Delikt (...) konnte dem Phänomenbereich ‚Ausländerkriminalität’  zugeordnet werden.

„Politisch motivierte Gewaltkriminalität – rechts“ scheint in der Statistik der Münchner Polizei dagegen nicht auf. Auch die Vergleichszahlen der Jahre 2007 und 2006 belegen jeweils ein signifikantes Übergewicht linker Gewaltdelikte.

Für BIA-Stadtrat Karl Richter wird angesichts der Zahlen aus dem Kreisverwaltungsreferat auch in der bayerischen Landeshauptstadt die Mär von der „rechten Gewalt“ als Phantom entlarvt. Richter: „Jetzt ist es raus – auch in München geht Gewalt gegen Polizisten in aller Regel von links aus, während ‚Rechte’ strikt gewaltfrei agieren. Der Münchner Befund liegt auf der gleichen Linie wie die jüngsten Linksautonomen-Exzesse am 1. Mai in Berlin, bei denen an einem einzigen Tag 479 Polizisten zum Teil schwer verletzt wurden. Das Märchen von der ‚rechten Gewalt‘ ist eine politische Lüge mit dem Zweck, mißliebige politische Konkurrenz zu diffamieren. Sie wird durch ständige Wiederholung in den Medien nicht wahrer.“

Der volle Wortlaut der Antwort auf Richters Anfrage wurde auch der amtlichen „Rathaus-Umschau“ (Ausgabe vom 07.05.2009) dokumentiert und ist unter der Stadtrats-Drucksachennummer 08-14 / F 00170 auch online im elektronischen Rathaus-Informationssystem abrufbar unter: www.ris-muenchen.de.

Presseerklärung als PDF-Datei zum Herunterladen

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