| „Legitime Nachfolgeorganisation des Königlich Bayerischen Amtsgerichts“ |
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| Mittwoch, den 29. Juli 2009 um 15:50 Uhr |
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Komplikationsfreie Zweit-Vereidigung von BIA-Stadtrat Richter / Erfolglose Knobloch-Intervention „Difficile est satiram non scribere“, zitierte der Münchner BIA-Stadtrat Karl Richter heute angesichts seiner zweiten Vereidigung den römischen Schriftsteller Juvenal und rief in Erinnerung, daß bundesdeutsche Strafbehörden neuerdings sogar gegen Gartenzwerge mit erhobenem rechtem Arm Ermittlungen führten. Auch das Münchner Landgericht habe sich mit seinem Urteil vor drei Wochen „zweifelsfrei als legitime Nachfolgeorganisation des Königlich Bayerischen Amtsgericht“ entlarvt. Richter weiter: „Ich habe mir heute wirklich überlegt, ob ich nicht vielleicht besser mit einem großen Winkelmaß hereinkommen sollte, damit man diesmal gleich an Ort und Stelle nachmessen kann, ob der Armwinkel korrekt ist und nicht wieder gegen Befindlichkeiten von Herrn Benker oder Herrn Offman verstößt“ – die beiden Angesprochenen, Grünen-Fraktionschef Benker sowie der CSU-Stadtrat und Kultusgemeinde-Vorständler Marian Offman quittierten es mit Schweigen. An Benker richtete Richter zudem die Frage, ob „da jemand vielleicht den Hitler auf seiner eigenen Festplatte nicht im Griff hat – die Frage stellen heißt sie beantworten“. Im übrigen, so der BIA-Stadtrat, habe er es an der Eindeutigkeit seiner Eidesleistung auch im Vorjahr nicht fehlen lassen, „wer anderes behauptet, halluziniert sich etwas zusammen oder versucht, eine unbequeme politische Konkurrenz unter Vorschieben fadenscheinigster Vorwände aus dem Amt zu kegeln“. Erst vor wenigen Tagen hatte die Vizechefin des Jüdischen Weltkongresses (WJC) und Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, in einem Interview mit der Münchner „Abendzeitung“ gegen die Nachvereidigung des einzigen rechten Stadtrats in der bayerischen Landeshauptstadt zu intervenieren versucht. In einigen erst kürzlich eingebrachten Anfragen hatte sich Richter unter anderem nach den Kosten für den Schutz jüdischer Einrichtungen in München erkundigt; im heutigen Redebeitrag aus Anlaß seiner Neuvereidigung erinnerte er erneut an die „Chuzpe“ des CSU-Stadtrats Offman, der den Stadtrat im Mai zum Ankauf der Sammlung „Verbrannte Bücher“ für 450.000 Euro aus Steuermitteln zu „nötigen“ versucht habe. Auch für die nächsten viereinhalb Jahre der laufenden Legislaturperiode kündigte Richter „konstruktive und bürgernahe Arbeit“ an. Die Neuvereidigung selbst verlief komplikationsfrei und unter politisch korrekten Betroffenheitsbekundungen der etablierten Stadtrats-Blockparteien. Presseerklärung als PDF-Datei zum Herunterladen Verantwortlich: Bürgerinitiative Ausländerstopp Ph. Hasselbach Rathaus Marienplatz 8 80331 München Tel. 0151 / 20 10 59 29 Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. |



