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Nur beim Thema ´Judentum´ hyperventilierte er PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 04. Februar 2010 um 03:01 Uhr

BIA-Stadtrat Richter nimmt an Rosendorfer-Abschiedsvorlesung teil

BIA-Stadtrat Karl Richter wird am heutigen Donnerstagabend auf Einladung des Kulturreferats der Stadt München und der LMU in der Großen Aula der Ludwig-Maximilians-Universität die feierliche Abschiedsvorlesung des Münchner Schriftstellers und Honorarprofessors für Bayerische Literaturgeschichte, Herbert Rosendorfer, besuchen und dabei die Gelegenheit nutzen, sich persönlich von Rosendorfer zu verabschieden. Der heutige Münchner Stadtrat nahm in den achtziger Jahren an einem Rosendorfer-Seminar über Richard Wagner am damaligen Institut für Bayerische Literaturgeschichte teil.

Rosendorfer, seit 1967 Amtsrichter in München und nach der Wiedervereinigung als Staatsanwalt in Naumburg tätig, ist Autor von rund hundert Büchern überwiegend humorig-seichten Charakters („Das selbstfahrende Bett“).

„Er war ganz der Kosmopolit und große Tolerante. Nur beim Thema ´Judentum´ begann Rosendorfer zu hyperventilieren und war plötzlich gar nicht mehr tolerant“, erinnert sich BIA-Stadtrat Richter an das Wagner-Seminar in den achtziger Jahren, in dem es neben den Musikdramen u.a. um Richard Wagners 1850 entstandene Schrift „Das Judentum in der Musik“ ging

Zu der Veranstaltung an der Münchner Uni haben sich u.a. Prof. Dr. Bernd Huber, Präsident der LMU, und der Münchner Kulturreferent Dr. Hans-Georg Küppers angesagt. Rosendorfer selbst spricht zum Thema „Goethe und die Französische Revolution.“

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