Gesicht zeigen – für München!

17. Dezember 2011 0 Von Karl Richter

KVR winkt BIA-Kundgebung am Samstag durch / „Kritik öffentlich machen!“

Das Münchner Kreisverwaltungsreferat hat heute eine von der Bürgerinitiative Ausländerstopp (BIA) angemeldete Veranstaltung unter dem Motto „Kriminelle Ausländer raus!“ genehmigt, die am morgigen Samstag zwischen 13 und 15 Uhr an der U-Bahn-Haltestelle Dülferstraße stattfindet.

Die BIA sieht vor der Kulisse der derzeitigen Hysterie um die angebliche Zwickauer „Nazizelle“ dringenden Handlungsbedarf, um die Relationen in der öffentlichen Wahrnehmung geradezurücken. „Tatsache ist doch“, erklärt BIA-Stadtrat Karl Richter, „daß unser Land nicht unter einem herbeiphantasierten ‘Nazi-Terror‘ leidet, sondern unter anderem unter einer ausufernden und leider sehr realen Ausländerkriminalität. Gerade in München sind Ausländer in zahlreichen Verbrechenssparten erheblich überrepräsentiert – bei Mord zum Beispiel mit über 70 Prozent -, ohne daß dies bei Medien und Stadtpolitikern zu einem Aufschrei der Betroffenheit führen würde. Das zeigt, wie künstlich und an den Haaren herbeigezogen die ganze Aufregung ist. Sie dient nur dem einen Zweck, vom beispiellosen Versagen der etablierten Politik abzulenken und jeden Widerstand dagegen zu diffamieren.“

Umso wichtiger sei es deshalb, gerade jetzt öffentlich deutlich zu machen, wo die realen Probleme unserer Stadt liegen: unter anderem in einer täglichen inländerfeindlichen Kriminalität, die auch in München mit seinem Ausländeranteil von offiziell rund 22 Prozent längst gang und gäbe ist. BIA-Stadtrat Richter: „Kritik an diesen Zuständen ist legal und legitim. Um sie öffentlich zu machen und der schweigenden Mehrheit vor Augen zu führen, daß Widerstand möglich ist, wird die BIA am Samstag Gesicht zeigen!“