„Bundesfreiwilligendienst – für meine Stadt“ – eine gute Sache?

13. August 2012 0 Von Karl Richter

STADTRATSANFRAGE, 13. August 2012

An die Stelle des früheren Zivildienstes ist zum 1. Juli 2011 der Bundesfreiwilligendienst (BFD) getreten. Hier können sich Freiwillige unabhängig von ihrem Alter, ihrem Geschlecht, ihrer Nationalität oder der Art ihres Schulabschlusses in einem breiten Spektrum sozial sinnvoller Aufgaben einbringen. Zur besseren Steuerung und Planbarkeit des Freiwilligeneinsatzes auf kommunaler Ebene hat der Deutsche Städtetag schon vor geraumer Zeit eine eigene Servicestelle „Bundesfreiwilligendienst – für meine Stadt“ eingerichtet. Sie bietet sowohl interessierten Freiwilligen als auch städtischen Einsatzstellen Informations- und Koordinierungsleistungen für den Einsatz in der Kommune. Es stellen sich Fragen.

Ich frage den Oberbürgermeister:

1. Wie viele BFD-Stellen gibt es in der Landeshauptstadt München?

2. Auf wie viele Institutionen verteilen sich die Münchner BFD-Stellen?

3. Welche Erfahrungen mit dem Konzept des Städtetags „Bundesfreiwilligendienst – für meine Stadt“ liegen in München vor?

4. Wie ist das Verhältnis von Freiwilligenmeldungen zu angebotenen Stellen in der LHM?

5. Wie positioniert sich die Stadt München zu der verschiedentlich von Verbänden – etwa dem Deutschen Verein für öffentliche und private Vorsorge e.V. – an die Bundesregierung herangetragenen Forderung, zusätzliche BFD-Stellen zu schaffen?

Unterschrift_KR
Karl Richter
Stadtrat

Link zum RatsInformationsSystem der Stadt München (neues Fenster):
http://www.ris-muenchen.de/RII2/RII/ris_antrag_detail.jsp?risid=2730832