Es geht um mehr als ein Plakat

24. Februar 2014 5 Von Karl Richter

Aus aktuellem Anlaß: Der Streit um ein BIA-Wahlplakat zielt auf Grundsätzliches

Wir wollen den Fall nicht höher hängen, als es sein muß. Aber durch die vom scheidenden Münchner Oberbürgermeister Ude angekündigte Strafanzeige wegen sogenannter „Volksverhetzung“ hat die Auseinandersetzung um das Schwulen-Wahlplakat der BIA unerwartet eine ganz neue Dimension bekommen. Sollte der Fall tatsächlich vor Gericht verhandelt werden, wird es um sehr viel Grundsätzlicheres gehen als ein umstrittenes Wahlplakat, das im übrigen eine sehr konkrete und sehr nachvollziehbare politische Forderung transportiert. Deutsche Gerichte werden dann zu klären haben, ob Homosexuelle in Deutschland mittlerweile den Status einer heiligen Kuh haben, die nicht mehr kritisiert werden darf – wie bestimmte andere Minderheiten im übrigen auch. Damit steht letztlich die pathologische Schwulen-Hofierung aller etablierten Parteien in unserem Land auf dem Prüfstand, die in ihrer allgegenwärtigen Penetranz vielen Bürgern längst zum Hals heraushängt.

Müssen wir uns den permanenten Schwulenkult in den Medien, in der Politik wirklich gefallen lassen? Müssen Schwule und ihre Aktivitäten wirklich mit Steuergeldern alimentiert werden? Muß sich die nicht-schwule Bevölkerungsmehrheit die omnipräsente Schwuchtel-Vergötterung wirklich bieten lassen? Warum eigentlich?

Nein, nichts von alledem muß sein. Deshalb ist es gut, daß die Sache vor Gericht kommt. Denn dieser irre Prozeß, der letztlich wegen eines Strichmännchen-Piktogrammes geführt werden wird, wird Klarheit schaffen: ob wir noch in unserem Land Deutschland leben, das sich – in der bayerischen Verfassung etwa – dem besonderen Schutz der Familie und darüber hinaus dem deutschen Volk verpflichtet weiß. Oder: ob Minderheiten wie die Schwulen-Lobby sich dieses Land mittlerweile zueigen gemacht haben und inzwischen privilegierte Bevölkerungsgruppen sind.

Egal wie das Urteil ausfällt, es wird gut sein: denn entweder wird es einen Kritiker der inzwischen von allen etablierten Parteien betriebenen Schwulen-Privilegierung weithin sichtbar zum Märtyrer machen. Dann wird man im In- und Ausland unwiderruflich wissen, woran man mit diesem Land ist und daß es im Kreis ernstzunehmender Völker nichts mehr zu suchen hat. Oder: es rückt die Dinge wieder zurecht und anerkennt, daß die politische Forderung nach einem Stopp staatlicher Schwulenförderung legitim und in keiner Weise diskriminierend ist.

Wir mußten uns in den letzten Tagen auch aus den sogenannten „eigenen Reihen“ gelegentlich vorhalten lassen, daß das Schwulenthema doch nichts mit dem Anliegen „Ausländerstopp“ zu tun habe.

Natürlich hat es das. Der Einwand zeigt, daß manche die Dimension der Auseinandersetzung noch nicht begriffen haben. Dabei ist für jeden, der eins und eins zusammenzählen kann, völlig klar, daß eine demonstrative Schwulenförderung durch die etablierte Politik auf der gleichen Linie liegt wie die kontinuierliche Flutung unseres Weltteils Europa, unserer Heimat Deutschland mit Zuwanderern aus aller Herren Länder. Für beides sind die gleichen politischen Kräfte verantwortlich, die gleiche tonangebende Ideologie. Das eine wie das andere, Schwulenkult wie Überfremdung, nagt an unserer Zukunft, untergräbt unsere Existenz als intakte Gemeinschaft, macht unser biologisches Überleben im eigenen Land unwahrscheinlicher. Überfremdung und Schwulenkult sind zwei Seiten derselben Medaille. Der gemeinsame Nenner ist die Abkehr von der natürlichen Ordnung der Dinge, ja der Haß auf die eigene – ethnische – Gemeinschaft, der vorsätzliche Wille, sie zu schwächen. Dieser Zusammenhang liegt absolut klar zutage. Wir haben es mit einer „Kultur des Todes“ (Papst Johannes Paul II.) zu tun. Wenn wir überleben wollen, müssen wir sie überwinden.

Wir rufen in Erinnerung, daß die Werteordnung eines in heller Zersetzung begriffenen Westens glücklicherweise nicht alternativlos ist. Rußland etwa hat sich rechtzeitig auf seine traditionellen Werte und auf die Fundamente seiner staatlichen und sozialen Ordnung zurückbesonnen: Familie und Glauben. Die Regierung Putin hat konsequenterweise „Schwulenpropaganda“ in der Öffentlichkeit verboten (aber keineswegs, wie westliche Medien notorisch behaupten, Homosexualität an sich). Die russische Regierung hat dem Land letztes Jahr ein familienpolitisches Leitbild verordnet, das drei russische Kinder pro russischer Familie vorsieht. So kann verantwortungsvolle Politik für das eigene Land aussehen. Wir wünschten sie uns auch für Deutschland. Der Westen, die EU hat sich für den umgekehrten Weg entschieden – und wird daran entweder zugrundegehen oder in zwölfter Stunde und unter furchtbaren Wehen noch einmal genesen.

Wir haben uns entschieden, auf welcher Seite wir stehen. Das Konzept „Ausländerstopp“ schließt den Einsatz gegen eine kranke, pathologische Ideologie der sogenannten „westlichen Werte“ mit ein. Wir akzeptieren den schleichenden, täglichen Mord an unserem Land nicht, den uns die Politik aller tonangebenden Parteien zugedacht hat. Wir glauben an die Kraft und das Leben unseres Volkes, an unsere Familien und ihre Kinder.

Dem Anwurf der „Volksverhetzung“ aus dem Munde eines Münchner Oberbürgermeisters sehen wir mit mildem Lächeln entgegen. Unsere Zukunft ist es uns wert.

Karl Richter