Das Schwulen-Imperium schlägt zurück

24. Februar 2014 3 Von Karl Richter

Ude erstattet Anzeige gegen BIA-Strichmännchen / Eine grundsätzliche Debatte

Hätte sich der scheidende Münchner Oberbürgermeister Christian Ude für den TSV 1860 immer genauso eingesetzt wie die Schwulen, dann stünde der Münchner Traditionsverein heute besser da. Daran muß man denken, wenn Ude jetzt, wie gemeldet, Strafanzeige gegen seinen Stadtratskollegen Karl Richter von der Bürgerinitiative Ausländerstopp (BIA) wegen dessen kultigen Wahlplakats gegen die städtische Schwulenförderung erstattet. Allzu persönlich darf man das nicht nehmen, und schließlich: in München ist Fasching.

Daß Ude wegen des knallroten Plakats mit dem berühmtgewordenen Strichmännchen-Piktogramm jetzt aber ein großes Faß aufmachen möchte, kann man nur begrüßen. Die Auseinandersetzung um die Förderung der Schwulenlobby mit Steuergeldern und im weiteren Sinne um den auf allen Kanälen betriebenen Schwulenkult wird damit zum Thema der öffentlichen Diskussion, und das ist – um es mit den Worten von Udes Berliner Amtskollegen Wowereit zu sagen – „auch gut so“. Zumindest der Schwulenlobby hat Ude mit seiner Anzeige nicht unbedingt einen guten Dienst erwiesen.

Darüber hinaus freilich zielt der Streit um die knallroten BIA-Wahlplakate auf Grundsätzlicheres und ist längst überfällig. In diese Diskussion hat sich dieser Tage etwa auch der türkischstämmige Publizist Akif Pirinçci eingeschaltet, der dem inzwischen reichlich unerträglichen Schwulenkult und anderen Abirrungen der bundesdeutschen Gesellschaft in seinem neuen Buch „Deutschland von Sinnen“ breiten Raum einräumt. Denn: die öffentliche Schwuchtel-Vergötzung ist natürlich Ausdruck einer viel tieferen Krise der abendländischen Gesellschaften, zu deren weiteren Facetten Inländerfeindlichkeit, Ausländerprivilegierung, Massenzuwanderung und Massenabtreibung zählen. Darüber muß endlich diskutiert werden – ein öffentlicher Prozeß ist hier sicher hilfreich und wird auch im Ausland Beachtung finden.

Zur weitergehenden Dimension des Münchner Plakatstreits gibt es jetzt auch einen Grundsatztext von BIA-Stadtrat Karl Richter, der auf der BIA-Internetseite nachzulesen ist unter: http://www.auslaenderstopp-muenchen.de/?page_id=790.