Nachgefragt: Brand im „Bellevue di Monaco“

24. Januar 2018 Aus Von Cte

STADTRATSANFRAGE 24. Januar 2018

In der auch im Münchner Stadtrat umstrittenen Nobel-„Flüchtlings“unterkunft Bellevue di Monaco in der Müllerstraße, in der derzeit von der gleichnamigen gemeinnützigen Sozialgenossenschaft in zehn Wohnungen vorgeblich minderjährige „Flüchtlinge“ beherbergt werden, brach am Nachmittag des 03.01. ein Brand aus. Er wurde von Passanten von der Straße aus bemerkt. Weil die Türen zur Wohnung im fünften Stock ebenso wie zu dem Zimmer, in dem der Brand ausgebrochen war, verschlossen waren und offenbar auch von der Hausverwaltung keine Ersatzschlüssel beigebracht werden konnten, mußten die Türen erst von der Feuerwehr gewaltsam geöffnet werden, was Zeit kostete und den Schaden vergrößerte. Der Bewohner des fraglichen Zimmers, ein „minderjähriger“ 19jähriger Eritreer, befand sich der Lokalberichterstattung zufolge während des Brandzeitpunkts auf dem Heimweg. An dem Gebäude, das sich im Besitz der LHM befindet, entstand nach ersten Schätzungen der Polizei bei dem Brand ein Sachschaden in Höhe von 80.000 Euro; die Wohnung ist nicht mehr bewohnbar (wiedergegeben nach: https://www.tz.de/muenchen/stadt/altstadt-lehel-ort43327/brand-bei-bellevue-di-monaco-sagt-polizei-9495802.html; zuletzt aufgerufen: 24.01.2018, 01.45 Uhr; KR). – Es stellen sich Fragen

Ich frage den Oberbürgermeister:

  1. Inwieweit wiird der Bewohner der betroffenen Brandwohnung bzw. die Mieterin Bellevue di Monaco für den entstandenen Brandschaden in Haftung genommen?
  2. Verweigert die Gebäudeversicherung die Leistung? Wenn ja, warum?
  3. Wurde Strafanzeige gestellt?
  4. Warum hat die Mieterin Bellevue di Monaco bzw. ein von ihr bestellter Hausmeister keinen Schlüssel für Wohnung und Zimmer, so daß erst zeitraubend die Türen aufgebrochen werden mußten und sich der Schaden dadurch vergrößerte?
  5. Ist vor der Inbetriebnahme des Gebäudes als Unterkunft für minderjährige unbegleitete „Flüchtlinge“ eine Feuerbeschau erfolgt? Wenn nicht, warum nicht?
  6. Der Brand wurde von Passanten bemerkt. Offenbar waren die seit 01.01.2018 vorgeschriebenen Rauchmelder nicht angebracht. Warum?
  7. In der Lokalpresse finden sich widersprüchliche Angaben zur Höhe des entstandenen Schadens – wie hoch ist er tatsächlich?


Karl Richter
Stadtrat