Hurra – 43 Prozent haben „Migrationshintergrund“!

Dabei mogelt das Kreisverwaltungsreferat / Entlarvende Zahlen aus dem Rathaus

Wer offizielles Zahlenmaterial zum nicht mehr schleichenden, sondern offenen Bevölkerungsaustausch sucht, der findet es für die bayerische Landeshauptstadt München im soeben erschienenen 1. Quartalsheft 2018 der „Münchner Statistik“, die alle drei Monate vom Statistischen Amt der Stadt herausgegeben wird. Das Heft vermeldet unter der Überschrift „Demografie der Münchner Bevölkerung 2017“, daß zum 31.12.2017 von den 1,52 Millionen Münchner Einwohnern offiziell 421.832 Ausländer waren, was einem Anteil von knapp 28 Prozent entspricht.

Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Aufschlußreicher sind die Angaben zum „Migrationshintergrund“ der Münchner Wohnbevölkerung. Hier vermerkt die Statistik aus dem Rathaus, daß im Berichtszeitraum nur noch 56,9 % der Münchner „Deutsche ohne Migrationshintergrund“ waren – die restlichen 43,1 % sind „Migrationshintergründler“, also Personen, die entweder selbst oder deren Eltern aus dem Ausland nach Deutschland zugezogen sind. Hier betreiben die Münchner Behörden im übrigen subtile Verschleierung: bei Personen, deren Eltern Zuwanderer sind, wird dieses Merkmal mit Erreichen des 18. Lebensjahres im Melderegister des Kreisverwaltungsreferats einfach gestrichen, weshalb „somit die Grundlagen zur methodischen Bestimmung des hier vorliegenden familiären Migrationshintergrundes nicht mehr vorliegen“.

Daß der Bevölkerungsaustausch ungebrochen weitergeht, dafür sorgt im Übrigen der von den etablierten Parteien verfügte Familiennachzug für vorgebliche „Flüchtlinge“. Von dieser Möglichkeit machen auch in München immer mehr Zugewanderte Gebrauch und werden so den Zuwanderungsdruck weiterhin aufrechterhalten. Laut dem Münchner Landratsamt wurden allein für „den Zeitraum März und April 2018 (…) bereits neun Fälle von Anspruchsberechtigten bekannt, die insgesamt 37 Personen zuziehen lassen“. Dabei wurden aus neun Asylbewerbern insgesamt 46 Zuwanderer, was rechnerisch einer Steigerung um 511 % gleichkommt. Umgelegt auf die gesamtdeutsche „Nettozuwanderung“ zwischen 2013 und 2017, die laut der europäischen Statistikbehörde Eurostat bei 1,7 Mio. Migranten liegt, würde allein dies eine Gesamtzahl von 8,687 Mio. Menschen bedeuten, „die noch nicht so lange hier leben“. Das Münchner Landratsamt geht deshalb – eher verharmlosend – von einem weiterhin „hohen Familiennachzug“ aus. Es ist absehbar, wann die Einwohner ohne „Migrationshintergrund“ auch in München zur Minderheit werden. Ein Zufall ist das alles nicht.

München, 05.06.2018