Aktuelles

Null Toleranz?!

Was wir von Rudy Giuliani lernen können, wenn wir überleben wollen:

Null Toleranz?!

Karl Richter

Der Wortsinn ist von ernüchternder Deutlichkeit: „ tolerare“, lateinisch, heißt „ ertragen“. Das klingt wenig enthusiastisch und schon gar nicht nach dem Vollgefühl, das die moralische Überlegenheit handelsüblicher „Toleranter“ eigentlich vermitteln müßte. Das Gegenteil ist richtig: wer etwas „toleriert“, tut es widerwillig und hat damit recht. Denn „ertragen“ wird etwas, das einem unangenehm, fremd ist und das man gerne bei erstbester Gelegenheit wieder los würde.

Daß „Toleranz“-Edikte historisch immer in Glaubensdingen ausgestellt wurden, verwundert nicht. Denn mehr als der normale Mensch möchte gerade der Gläubige, wenn er es mit seinem Glauben ernst meint, eigentlich am liebsten unter seinesgleichen sein, darin sind sich Juden, Christen und Moslems völlig einig: Gott freut sich am meisten über die Eine, homogene Gemeinde, wer anderen Glaubens ist, stört das Bild, erzürnt Gott. Deshalb waren Toleranzedikte auch nie besonders tragfähig und glichen eher vorübergehenden Waffenstillständen. Die Christen im untergehenden Römischen Reich hielten sich, nachdem Kaiser Konstantin sie 313 im Edikt von Mailand den anderen Kulten rechtlich gleichgestellt hatte, denn auch nicht lange mit dieser Errungenschaft auf, sondern gingen ihrerseits zur Verfolgung Andersgläubiger über, so bald sie fest genug im Sattel saßen. Auch die französischen Protestanten, die Hugenotten, konnten sich auf das „Toleranz“-Edikt von Nantes (1598) nicht viel einbilden. Es wurde nicht einmal ein Jahrhundert später schon wieder aufgehoben, weil Ludwig XIV. an einem rein katholischen Frankreich mehr lag als an der Glaubensfreiheit.

Die totalitäre Versuchung  

Man mag einwenden, daß Glaubenskämpfe heute nicht mehr das Thema sind, weil zumindest die westliche Menschheit seit der Aufklärung darüber hinweg sei. Das stimmt aber nicht. Kaum daß die Scheiterhaufen der Inquisition verglommen waren, nahm das angeblich „aufgeklärte“ Zeitalter den Faden auf und kultivierte, perfekter als jemals fanatische Priester, seine eigene Tradition des Massenmordes.

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Der Gender-Irrsinn

Die neue Leitideologie und ein gigantisches Sozialexperiment:

Der Gender-Irrsinn

Karl Richter

Wir leben in einem Zeitalter, das sich zusehends vom Natürlichen abnabelt. Der postmoderne Großstädter hat immer weniger Kontakt zur Natur, ernährt sich immer künstlicher, und in seinem Denken ersetzen zunehmend „virtuelle“, also nur in der Vorstellung oder im Computer vorhandene Welten die Realität. Wer in dieser Entwicklung eine Folge der allgemeinen Bildungskatastophe sieht, liegt nicht ganz falsch: Blödianen, die außer dem täglichen RTL-Nachmittagsprogramm nichts mehr im Kopf haben, kann man jede Idiotie einreden. Beides zusammen, die fortschreitende Entnatürlichung unserer Lebensverhältnisse und der galoppierende Intelligenzverlust der ehemals zivilisierten „weißen“ Gesellschaften der nördlichen Hemisphäre, ist die ideale Brutstätte des Irrsinns.

Der Marxismus, eines der großen Denkgebäude, die das 19. Jahrhundert hervorbrachte, bot ehedem ein präzises, ja sogar „wissenschaftliches“ Instrumentarium zur Analyse der ökonomischen und gesellschaftlichen Prozesse. Aber: Marx treibender Impuls war die Fiktion des Klassenkampfes, die er 1848 im „Kommunistischen Manifest“ umriß, ehe er in den 50er Jahren seine voluminösen theoretischen Werke zu Papier brachte. Alle späteren Revoluzzer und Wortführer der „Emanzipation“ können sich auf Marx berufen, der alle bisherige Geschichte als Wechselspiel der immer gleichen – nämlich antagonistischen – sozialen Frontstellung (fehl)interpretierte: Sklaven gegen Gutsbesitzer, Bauern gegen Feudalherren, Bürger gegen Fürsten.

Freud und die Früchte des Trofim D. Lyssenko

Fatale Wirkung entfaltete der Marxismus, als er sich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit einer anderen Pseudo-Religion vermengte, dem Freudianismus.

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Jetzt neu: „München Direkt“ als BIA-Zeitung

Ab sofort erscheint wieder die seit 2001 bestehende Zeitung „München Direkt“ – jetzt als Zeitung der Bürgerinitiative Ausländerstopp im Rathaus von München. Schreiben Sie uns wenn Sie „München Direkt“ regelmäßig erhalten wollen: BIA – Rathaus Marienplatz 8, 80335 München.

Gedenkundgebung an den Bombenholocaust von Dresden

Freitag, 13.02.2009, Marienplatz, Gedenkundgebung an den Bombenholocaust von Dresden
Aufruf
Am 13. Februar 1945 wurde um 21:30 Uhr Luftalarm in der zur Lazarett- und
Flüchtlingsstadt umfunktionierten Kulturmetropole Dresden ausgelöst. Es gab keinerlei Voralarm, denn die Saboteure im Luftfahrtsministeriumerbärmliche Fragmente der Widerstandsgruppe gegen Hitler leisteten eine perfide und grausame Arbeit zum tödlichen Nachteil ihres eigenen Volkes. Eine halbe Stunde lang ließen anglo-amerikanische Bomber ihre tödliche
Fracht auf Dresden regnen. Über 3000 Luftminen und Sprengbomben vernichteten die Dächer der Elbmetropole, so dass mehr als 460.000 abgeworfene Stabbrandbomben und Phosphorkanister ihr infernalisches Werk in Perfektion ausüben konnten. Flüchtende Frauen und Kinder, welche es, teils mit schwerenBrandwunden, aus der lichterloh brennenden Stadt auf die Elbterrassen
geschafft hatten, wurden von mordgierigen Piloten der anglo-amerikanischen Begleitjäger im Tiefflug mit ihren Bordkanonen in Stücke geschossen. Die Stadt war erfüllt von Schmerzensschreien, welche nur durch das unerträgliche Lodern der Flammen und das ständige Bersten der Hausmauern übertönt wurden.

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Erfolgreiches Münchener Neujahrstreffen 2009

Das traditionelle Münchener Neujahrstreffen des Jahres 2009 fand am Abend des 7. Januar in einer Gaststätte im Münchener Westen statt. Zuvor hatte die Polizei den griechischen Gastwirt des vorgesehenen Veranstaltungslokales unter Druck gesetzt, der dann prompt kündigte und an diesem Abend mit deutlich weniger Umsatz nach Hause gehen mußte. Doch das nationale München ist immer einen Schritt schneller als die Handlanger von Polizeipräsident Dr. Schmidbauer und so konnte mit einer Stunde Verspätung im überfüllten Nebenraum der Ausweichgaststätte die Veranstaltung beginnen.

Die Moderation übernahm NPD-Bezirkschef Roland Wuttke, das Hauptreferat hielt Richard Melisch aus Wien. Zuvor aber richtete BIA-Stadtrat Karl Richter seine Grußworte und Neujahrsglückwünsche an die Gäste, unter denen sich diesmal wieder viele ehemalige Republikaner und frühere „Pro-München“-Unterstützer befanden. Der erfolgreiche Buchautor Melisch („Der letzte Akt“) wollte ursprünglich über die Globalisierung referieren, legte aber den Schwerpunkt seiner Ausführungen auf den Nahostkonflikt. Als profunder Kenner der Lage sagte Melisch den Zionisten langfristig das Ende ihres Projektes Israel voraus und kam auf die Strategien der kleinen Völker gegen die scheinbar mächtigen Staaten USA und Israel zu sprechen.

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